4. Oktober 2011

Wiesn-Resümée

Jil.jpegServus, liebe Leserinnen und Leser,
München stand 17 Tage lang Kopf. Nun jubilieren die einen, weil sie ihre schöne Stadt nun wieder ganz für sich haben. Und die Theresienwiese bis zum Wintertollwood als Hundetreffpunkt nutzen können. Die anderen weinen, weil sie "schon wieder" vorbei ist, die Rekordwiesn mit fast sieben Millionen Besuchern. Zum Beispiel unsere Bankberaterin, die wir vorhin übernächtigt aber strahlend angetroffen haben. Eigens Urlaub hatte sie genommen, um Nonstop-Wiesnparty genießen zu können. Nun zählt sie die Tage bis zum nächsten "O´zapft is". Ja, wir haben viel gesehen in diesen zwei Wochen: Zünftiges, Stilvolles. Und seeehr viel Geschmackloses. Was wir auf der Wiesn bitte nie mehr sehen mögen: Plastiklederhosen, die wie Riesenkondome anmuten, wildgemusterte Strumpfhosen oder Ringelsöckchen zu Highheels, Karneval-Makeup sowie Dirndl, die kaum den Po bedecken oder bei denen die Blusen weggelassen werden, um tiefe Einblicke bis zum Bauchnabel zu gewähren. 
Unser Fazit: ein Dirndl ist ein Dirndl ist ein Dirndl 
Und soll auch so aussehen. Punktum. Unser Sieger 2011: Das handgefertigte Modell Saphira des Münchner Labels Samtherz mit elastischem Samtmieder, Silberkordel, bayerischem Wappen und Taftseidenschürze. Hier sehen Sie Model Jil in Samtherz. Die 20-Jährige strahlt mit dem bayerischen weiß-blauen Himmel um die Wette. Ein herzliches Dankeschön übrigens an Petrus. Dass er Oktoberfest-Fan ist, hat er nun endgültig bewiesen :-)

Auch der Luftballonmann Harro Varesci packt seine verbliebenen Träume ein, auf dass sie sich in einem Jahr wieder frisch entfalten mögen ... Wir von der Boulevard Schwan Redaktion widmen uns inzwischen allerdings schon wieder ganz anderen Themen: Ist Schauspielerin Katerina Jacob nach ihrer Hochzeit mit Jochen Neumann wirklich für immer nach Kanada ausgewandert, wie einem Facebook-Posting zu entnehmen ist? Und: Wie schafft es Otti Fischer, wieder voll durchzustarten mit zwei Kabarettprogrammen, Dreharbeiten und Deutschlandtour? 

Hier noch die allerletzten Impressionen unserer Fotografin Gina Mako. Dann ist aber endgültig Schluss mit Wiesn-Geschichten. Versprochen! 

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