Am 19. Juli in N-TV: Mit Schauspieler Ralf Bauer per Motorrad über die grüne Insel

nordirland, ein abenteuer

Der Superstar mal ganz entspannt ...Bizarre Felsen, windumtoste Küsten, raue Natur, sattgrüne Wiesen – einfach atemberaubend. Irland, die grüne Insel. Den Norden der Insel erkundet jetzt TV-Star Ralf Bauer für das N-TV-Reisemagazin „Das ist mein..." Und den smarten Schauspieler erwartet so einiges: Da besucht er das atemberaubende Motorradrennen North West 200, eins der wohl spektakulärsten Straßenrennen Europas und das größte in ganz Irland, wandelt auf den Spuren der Vergangenheit und besichtigt das sagenumwobene UNESCO-Welt-Naturerbe Giants Causeway mit seinen 40.000 verschachtelten Basaltsäulen. Station macht Ralf Bauer außerdem an der mysteriösen Festung Dunluce Castle, wo bei einem Sturm im 17. Jahrhundert die Küche samt Belegschaft in den Atlantik stürzte. Ebenso steht die Hauptstadt Belfast mit ihrem viktorianischen Flair auf dem Programm: im Mittelpunkt ein historisches Ereignis – vor 100 Jahren lief dort die berühmte Titanic hoffnungsfroh vom Stapel. Und jede Menge Naturaufnahmen gibt’s natürlich auch. Kurz, ein Fest für jeden Irland-Fan und solche, die es vielleicht noch werden wollen. Interviews mit den freundlichen Bewohnern, die eine Menge über die Geschichte und Geschichten ihrer Heimat zu erzählen haben, runden die erlebnisreiche Tour ab.


Nur Fliegen ist schöner!

 

Ralf Bauer on motorbike tour für N-TVFür Boulevard Schwan hat Ralf Bauer schon mal sein Reisetagebuch geöffnet, und wir dürfen sozusagen hautnah dabei sein, wenn er Spannendes erlebt.

Abenteuerlich wird es für den TV-Beau, kaum dass er seinen Fuß auf die grüne Insel gesetzt hat: Der Motorradfan muss sich erst mal an den Linksverkehr gewöhnen. Doch die traumhafte, 200 Kilometer lange Causeway Küstenstraße, die sogar auf Platz 5 bei den zehn weltbesten Ausblicken landete, entschädigt ihn schnell für den Stress beim Start. Beim Besuch der North West 200 gehen dann die Pferde, pardon Pferdestärken mit dem sympathischen Reiseführer durch. Auf dem „extremewheelie", also dem „Extremen Reifen", gibt er dann Gas, bis die Reifen qualmen. „Was für ein Spaß... ja, Männerträume können hier schon mal wahr werden." Gut und gerne 150.000 Besucher lockt das North West-Spektakel aus aller Welt an. Da lacht das Bikerherz. Teilweise rasen die wagemutigen Teilnehmer mit über 320 Kilometer pro Stunde über die Strecke. Nur Fliegen ist schöner ...

Nach so viel Adrenalinschub wandelt Ralf Bauer auf den Spuren von Irlands Vergangenheit. Der „Giants Causeway", Nordirlands bekannteste Sehenswürdigkeit, durch Vulkanismus in der Frühzeit entstanden. Oder, wie die irische Legende glaubt: Der Riese Finn McCool hat diesen gigantischen Steinweg gebaut, um seinen Widersacher in Schottland zu erreichen und zu besiegen. Da die Iren Mysterien lieben, gibt es dort auch einen besonderen Stein, an dem man sich etwas wünschen darf. Und, natürlich, sollen die Wünsche in Erfüllung gehen. Sogar Prinz Charles hat das schon ausprobiert. Sagt man.


Geheimtipp Belfast 


Ab nach Belfast. Ralf Bauer auf dem Giants CausewayDie Hauptstadt. Seit dem Friedensprozess hat sie sich zum Geheimtipp gemausert. Eine hübsche viktorianische Stadt, deren Charme „strictly British" ist. Ganz klassischer Tourist erkundet Frauenliebling Ralf Bauer Belfast mit dem „Hop on –hop off" Bus. Vorbei an „Belfasts schiefem Turm von Pisa", dem Albert Memorial Clock Tower, dessen Baugrund sich plötzlich gesenkt hat. Ein schickes neues Viertel ist am Fluss Lagan entstanden, mit seiner Statue als Sinnbild für die Hoffnung der neuen Zeit. Sie steht auf einer Erdkugel und umfasst mit dem Ring alle Gemeinschaften. Very British: die Speakers Corner, heute jedoch nur spärlich besucht. Belfast, die Stadt mit wechselhafter Vergangenheit. Verschiedene Symbole erinnern noch heute an die heftigen Auseinandersetzungen im Nordirlandkonflikt. Die Friedensmauer, die katholische und protestantische Wohngruppen trennt, Wandbilder, Flaggen... heute Sehenswürdigkeiten und wichtiges Vermächtnis von Belfasts Geschichte. Ralf Bauer: „Die nordirische Gesellschaft unterliegt einem großen Wandel. Die Menschen wollen friedlich zusammenleben, so erlebt die betriebsame Stadt gerade eine Renaissance. Sie zeigt sich gerne jung, trendy und modern."


Beeindruckende Burgen wie aus dem Bilderbuch 


 ... und hier vor dem CastleFast von überall in der Stadt sind die riesigen, gelben Kräne der Werft Harland & Wolff, liebevoll Goliath und Samsun genannt, zu sehen. Sie stehen unter Denkmalschutz – in der damals größten Werft der Welt wurde einst der Ozeanriese Titanic gebaut, hier lief das Schicksalsschiff am 31. Mai 1911 vom Stapel. „Ich bin beeindruckt vom verwitterten Charme des Gebäudes und muss sagen, noch immer weht irgendwie der Pioniergeist und die Schaffenskraft vergangener Tage durch diese Räume", erzählt Ralf Bauer, als er das rote Backsteingebäude besichtigt, die ehemalige Schaltzentrale der Werft. Ein Fest für Titanic-Fans. Heute entsteht hier ein Zentrum, das an die Geschichte des Luxusliners erinnert. Doch was wäre ein Besuch in Irland, ohne einem kulinarischen Stopp? Whiskey und Irish Stew muss sein. So also schmeckt Nordirland. Lecker. Deftig. Fazit des Wahlmünchners: „Touristen können in Nordirland ganz unkompliziert und individuell das Land bereisen. Am Wegesrand immer wieder beeindruckende Burgen wie aus dem Bilderbuch und Landschaften, die mich immer wieder Stopps einlegen lassen." Unterkünfte in allen gewünschten Kategorien gibt’s auch. Schöner Ausblick inklusive ...

Text: Jutta Bök

Fotos: N-TV 

„Das ist mein Nordirland"- mit Ralf Bauer auf N-TV

Sendezeiten: 

Dienstag, 19.07.2011 16:05 Uhr 

Sonntag, 24.07.2011  11:30 Uhr

Montag, 25.07.2011   02:35 Uhr 

Sonntag, 07.08.2011  06:10 Uhr

www.n-tv.de/Nordirlandwww.entdeckeirland.de

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