Jochen Schweizer verschenkt Lebensfreude – nur aussuchen müssen Sie selbst

Die Sehnsucht nach dem unvergesslichen Augenblick

Jochen Schweizer ersinnt Events

Jochen Schweizer ersinnt Events

Foto: www.jochen-schweizer.de

Boulevard Schwan hat staunend den „Vertical Catwalk" erlebt. Das „House Running" hat uns in echte Aufregung versetzt. Wir haben seine Autobiographie verschlungen . Und den Flying Fox haben wir auch schon inspiziert. Etliche Menschen aus meinem Bekanntenkreis haben diverse Erlebnisse aus der geradezu unerschöpflichen Palette wahrgenommen und teilen bis heute ihre gewonnenen Erfahrungswerte wortreich und leidenschaftlich mit. 
Jedes Mal sind wir nur noch neugieriger geworden – welcher gewaltige Antrieb steckt dahinter? Wir baten den Meister zu einem Gespräch in seinen heiligen Hallen, dort, wo ein Großteil der Mitarbeiter Ideen entwickelt, ausbaut und perfektioniert. Es herrsscht eine kreative Betriebsamkeit unter den 120 Mitarbeitern, die sich in großzügig ausgestatteten Arbeitsbereichen über zwei Etagen bewegen, wie ich auf meinem Rundgang feststelle. Ein Jochen Schweizer, leger-sportlich in Jeans und schwarzem Rollkragenpullover, zerquetscht mir beinahe die Hand und bittet in ein helles, geräumiges, doch keineswegs übertrieben anmutendes Büro im fünften Stock. Er stimmt dem Vorschlag zu, an einem Punkt zu beginnen, an dem er bewusst in seinem Buch eine Zäsur gesetzt hat – dem Jahr 2004, dem Jahr der Neuorientierung, der Phase des Aufbaus zur unbestrittenen Marktführerschaft.
Menschen können fliegen

Menschen können fliegen

Foto: www.jochen-schweizer.de

„Was hat sich seitdem nicht alles getan! Unsere Firmen haben wir komplett mit SAP aufgesetzt, was sämtliche Betriebsabläufe vereinheitlicht und Qualitätsmanagment sichert. Dem Kunden wird zurecht der Eindruck vermittelt, von der ersten Interessensregung über das fertig ausgelieferte Produkt bis hin zur eigentlichen Einlösung des Erlebnisses alles aus einer Hand zu bekommen. So vermögen wir weit über 1.000 Angebote zu handeln, haben 30 Prozent Zuwachs erreichen können und erzielen in diesem Jahr 50 Millionen Umsatz. Und das sehe ich erst als die Spitze des Eisberges an – wir erheben uns gegen Ende des Jahres noch ein gewaltiges Stück aus dem Meer!"
Dabei steht über Allem die Maxime von der Ermöglichung schierer Lebensfreude – Jochen Schweizer und seinen Mitarbeitern ist anzusehen, wie sehr es ihnen auf das Gespür ankommt, die Menschen mit der Erfüllung von Jugendträumen, dem Gefühl, innere Ängste zu besiegen und der Begeisterung, Grenzen zu überwinden, zu beglücken.
Und wer es vorzieht, auf ein zu hohes Maß an Adrenalin zu verzichten?
Eine Nummer kleiner - alles möglich!

Eine Nummer kleiner - alles möglich!

Foto: www.jochen-schweizer.de

 Jochen Schweizer verweist auf unzählige Varianten, die sich an eben diese Kundschaft wenden:
„Nun, da gibt es attraktive Feinschmecker-Kochkurse, Dinner und Krimi- Menüs auf Schlössern und Burgen, Hot-Stone-Massagen, Ballonfahrten, Husky-Schlitten-Ausflüge und vieles mehr. Das Ausmaß der Action bestimmt der Kunde selbst, oder vielmehr sollte ich sagen, die Kundin, denn bei bis zu 70 Prozent der Schenkenden handelt sich um Damen, die ihren Lieb(ste)n eine außergewöhnliche Freude machen wollen. Sie finden die passenden Vorschläge ja nicht nur breitgefächert im Internet vor, sondern auch in unseren über 30 bundesweit  sowie in Österreich stationierten Shops in ausgezeichneter Lage. Dazu kommen unsere Handelspartner wie etwa Galeria Kaufhof, Thalia oder sämtliche Postbankfilialen, bei denen die neuen Erlebnis-Geschenkboxen ebenfalls angeboten werden.
Ein weiteres, stetig wachsendes Geschäftsfeld hat sich mit so unterschiedlichen Firmenkunden wie BMW, Panasonic, Vodafone oder dem Flughafen München aufgetan. Diese können über dezidierte Ansprechpartner unserer Incentive-Sparte (http://www.jochen-schweizer-incentives.de/) zunehmend Teamgeist, Motivation und Begeisterungsfähigkeit ihrer Mitarbeiter fördern. Zum Beispiel im Hochseilgarten oder speziell arrangierten Weihnachtsfeiern – die Skala ist gigantisch, und für jedes Unternehmen etwas dabei, unabhängig von der Standesgröße."
Zweimal im Jahr gäbe es natürlich auch für seine eigene Gruppe, zu der dann sämtliche 300 festen und freien Kräfte geladen sind, eine spektakuläre firmeninterne Veranstaltung. 
Ob ihn die große Verantwortung gegenüber seinen Kunden und Mitarbeitern, die permanente geistige und geschäftliche Weiterentwicklung, sowie seine eigene fast ungebremste sportliche Aktivität nicht bisweilen überanstrenge?
Jochen Schweizer überlegt nicht lange:
„Ich bin halt so und kann nicht anders, suche immer wieder neue Herausforderungen – und daraus beziehe ich einen Großteil meiner Ideen. Oder verwerfe sie, wenn es an Sicherheit mangeln sollte. Schalten und Walten aus dem Hintergrund liegt mir nicht, ich möchte meist präsent und an vorderster Front sein. Allerdings lege ich großen Wert auf mein Privatleben.
Entschleunigung.

Entschleunigung.

Foto: www.jochen-schweizer.de

 Yoga und ZAZEN spielen eine große Rolle für mich, genau wie meine tägliche Kajaktour, wann immer es das Wetter zulässt. Und auch meinen Leuten sage ich: ‚Versucht, jeden Tag ein wenig Zeit ausschließlich für Euch zu reservieren.’"
Zugleich genösse er es generell, Kontraste auszuleben und tausche umtriebige Abläufe des Alltags gern einmal gegen entschleunigte Stunden fernab seiner erklärten Lieblingsstadt und seinem traditionellen Wohnsitz München ein. So habe er vor kurzem erst in einem seit langer Zeit von ihm favorisierten Land, Norwegen, mit einigen Mönchen eine spirituelle und erkenntnisreiche Auszeit genommen. Doch nun drängt der nächste Termin, und der drahtige Mann drückt auf die Tube.
„Ich brenne von innen und begegne so dem Burn-out. Doch werde ich meine Work-Life-Balance künftig ein wenig anders gewichten. Meine Fähigkeit, zu delegieren sollte ich mehr ausbauen – da kann ich auf die Qualität meiner geeigneten Mitarbeiter zählen. 
Und meine Jungs mag ich schon gar nicht vernachlässigen, mein Älterer ist ein talentierter Rennfahrer, der bereits als höchst förderungswürdig eingestuft worden ist. Der Jüngere avanciert zu einer vielversprechenden Marketingbegabung und wird sicher eines Tages sein eigenes Unternehmen gründen."

Von wem sie das wohl haben?

Text: Andreas Radau

weitere Artikel